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ehemalige Gemeinde
Rieth

Rieth ist seit Anfang 1999 ein Ortsteil von Luckow

Bürgermeister: Frau Gebhardt, Tel. (039775) 2 08 55 o. 2 00 20
Sprechzeiten: jeden letzten Mittwoch von 15.30 - 16.30 Uhr
(im Feuerwehrgerätehaus)

Rieth

ein idyllisches verträumtes Dorf
umgeben von Wald und Wasser ...

Der Ort Rieth ist das kleinste,
aber mit das schönste Dorf im Amt
Ueckermünde-Land.

Sehenswertes

Sehenswert in Rieth ist die als Backsteinbau errichtete Kirche mit einem Fachwerkglockenturm und das Riether Schloß, das heute als Landschulheim genutzt wird. Idyllische reetgedeckte Fachwerkhäuser fügen sich in die einzigartige Landschaft am Südufer vom Warper See und umgeben von ausgedehnten Wäldern, ein.

Rieth

Rad- und Wanderwege

Auf den Rad- und Wanderwegen kann man die herrliche Natur, die Abwechslung von Misch- und Kiefernwäldern, Feldern und Wiesen in Ruhe genießen.

Orchideenwiese

Unmittelbar an der polnischen Grenze in der Nähe der ehemaligen Kleinbahnbrücke über den Grenzgraben befindet sich eine Orchideenwiese, die unter Naturschutz steht. 

Der Teufelsgraben

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Teufelsgraben gebaut, um eine (erneute) Ablassung des Ahlbecker See in den
Warpschen See bei Rieth
vorzunehmen.

Geschichtliches

Die erste urkundliche Nennung von Ortslagen im Riether Raum finden wir in einer Belehnungsurkunde um das Kloster Hilda von 1252. Zwischen 1252 und 1317 - spätestens in diesem Jahr stifteten die jetzt hier ansässigen Herren von Bröcker die Riether Kirche als Filial von Warp. Als dieses muß der Ort selbst begründet worden sein. Nach dem 30-jährigen Kriege wurde die Kirche vom damaligen Gutsherrn "Riethfeldt", geadelter schwedischer Major Anderson, wieder neu errichtet. Rieth kam an die Bröcker zurück und wurde 1720 Teil des preußischen Staatsverbandes. 1731 ließ die Familie Bröcker die Kirche restaurieren, wie sie heute noch zu sehen ist. Durch einen wirtschaftlichen Aufschwung entwickelten sich die Ansiedlungen Riether Stiege, Hedwigshof, Riether Werder, Riether Neuhaus u.s.w.. Neben der traditionellen Schiffahrt und Landwirtschaft siedelten sich in Rieth eine Schmiede, Gärtnerei, Fischer, Schneider, Holzveredler und eine Försterei an. Später kamen noch eine Brauerei, eine Molkerei und ein Sägewerk dazu. Die beiden Weltkriege brachten dann den Niedergang Rieths als Wirtschaftsstandort und die Einwohnerzahl sank letzendlich wieder auf den Stand von 1720.